über Michael Brengmann
Michael wurde am 25.03.1970 in Mayen geboren. Im Jahr 1976 wurde er in die Grundschule in Hambuch eingeschult, diese besuchte er bis 1980, dann ging er auf die Hauptschule in Kaisersesch, die er 1989 beendete. Es folgte eine Lehre zum Maschinenschlosser, nach der Lehre arbeitete er zwei Jahre in seinen Beruf, dann war er auf Montage tätig bis er 1992 seinen Motorradunfall hatte. Seitdem ist er Querschnittsgelähmt (Tetraplegie) und berentet. 1997 traf Ihn ein weiterer Schicksalsschlag, durch ein Syringomyelie stieg seine Lähmung noch oben, er kämpfte jedoch und konnte es einigermaßen in den Griff bekommen. 2002 lernte er dann seine heutige Frau kennen und sein privates Glück wurde mit der Geburt Ihrer Zwillingsmädchen 2005 perfekt.
Den Schießsport entdeckte er bereits in seiner Kindheit mit elf Jahren, da sein Vater aktiv im Schützenverein tätig war. Den Sport übte er zu dieser Zeit im Historischen Schützenverband mit guten Ergebnissen aus, bis zu seinem Unfall war er stets im Verein aktiv, mit kurzen Unterbrechungen. Nachdem Unfall folgte eine lange Pause als aktives Mitglied,da er sich nicht vorstellen konnte im Rollstuhl gut zu schießen. Nachdem ein guter Kumpel lange genug hartnäckig auf ihn eingeredet hatte, begann er ab 1997 wieder mit dem Schießen, wobei er erstmal mit dem Großkaliber begann. Später fing er auch wieder mit dem Luftgewehr und Kleinkaliber an zu trainieren,wobei es ihm bald nicht mehr reichte sich nur auf der Historischenebene zu messen. In Koblenz wurde er durch die Rollstuhlsportabteilung, dann auf die Abteilung DBS Behindertensportschießen (DBS-Sportschiessen) aufmerksam. Als er 2003 erstmals zu einem Leistungslehrgang fuhr, wurde den Verantwortlichen rasch klar, das Potenzial in Ihm steckt, seitdem geht es mit seinen Leistungen bergauf.
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