Am 23.10.2008 fand Michael sich mit einigen anderen Sportlern in Mainz ein,dorthin hatte der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag Rheinland-Pfalz, Christian Baldauf eingeladen. Der Empfang fand im Favorite Parkhotel in Mainz statt, es war eine fast familiäre Veranstaltung, da außer Michael nur noch vier weitere Sportler gekommen waren. Es waren eine Fußballerin, die an der Olympiade teilgenommen hatte und drei weitere Paralympicsteilnehmer, aus den Bereichen Rugby, Tischtennis und Leichtathletik anwesend.Es ergab sich eine lockere Gesprächsrunde, bei der Herr Baldauf mit Spannung den Erlebnissen der Sportler aus Peking lauschte. Er gab zu, das er sehr fasziniert von den Leistungen der einzelnen Athleten gewesen wäre und er sich sehr gefreut hätte, daß sie seiner Einladung nach Mainz gefolgt wären.
Dadurch das die Runde so klein war blieb auch noch genügend Zeit sich über die Sorgen und Probleme der Sportler zu unterhalten.Besonders von seiten der Paralympicteilnehmer wurde darauf hingewiesen, daß man mehr tuen muß, damit die Sportler sich noch besser vorbereiten und trainieren können. Es muß vorallen Berufstätigen die Chance gegeben werden freigestellt zu werden, ohne dabei finanzielle Verluste zu erleiden. Die Sportler erzählten, daß es in anderen Ländern alles viel professioneller geregelt ist und das man keine Chance mehr gegen die Gegner hat die sich nur auf Ihren Sport konzentrieren können.
Herr Baldauf hörte sehr interessiert zu und versprach einige Denkanstösse weiter zuleiten.
Auch wurde die Prämienzahlung für die Medaillen kritisiert, wie es sein kann, daß behinderte Sportler nur einen Bruchteil dessen von Nichtbehinderten(zB in Rheinland-Pfalz für Gold Olympiateilnehmer 40.000 Euro und Paralympicsteilnehmer 10.000Euro) bekommen, weil ja in der Regel ein Behinderterathlet immer einen Mehraufwand hat als ein Nichtbehinderter. Meisens muß der behinderte Sportler eine Begleitperson mitnehmen, sei es zum Training oder zu Wettkämpfen, da er nicht ohne Hilfe zurecht kommt. Es wäre da schon eine enorme Erleichterung für die Sportler, wenn diese Kosten besser gedeckt würden und eben die Leistungen genauso honoriert und gewürdigt würden wie bei einem Nichtbehinderten.
Zum Schluß des Empfangs überreichte Herr Baldauf, nicht ohne sich erneut für den Besuch der Sportler zu bedanken, jedem noch eine Adenauer-Gedenkmünze und eine Flasche Sekt. Er versprach auch sich die einzelnen Sportarten mal anzusehen, wenn seine Zeit es Ihm erlaubt.Ferner bat er die Sportler sich bei Ihm zu melden falls sie noch Anregungen für Ihn und die Politik hätten.